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| FK Hansa Wittstock 1919 e.V. |
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14. Spieltag - Samstag, 29.11.2008
| Lindower SV Grün-Weiß vs. FK Hansa Wittstock 1919 1:5 |
| FK Hansa Wittstock 1919: Kevin Apitz, Christopher Haak, Oliver Drott, Peter Techen, Mathis Thon, Jochen Meier, Christian Bauch, Felix Strothenk (75. Matthias Riemann), Mathias Dannehl, Stefan Wolter, Oliver Gießel (80. Nico Grahlmann) |
| Tore: 0:1 Stefan Wolter (6.); 0:2 Stefan Wolter (25.); 0:3 Christian Bauch (34.); 1:3 Jens Schmidt (35.); 1:4 Stefan Wolter (61.); 1:5 Mathias Dannehl (66.) |
Lindow.In der ersten Halbzeit machte sich beim Lindower SV das Fehlen von Stammverteidiger Christian Pelzer doch sehr bemerkbar. Vor allem da Benny Boama auch nicht seinen besten Tag erwischt hatte. „Pelzer kam arbeitsbedingt später und Benny ist gerade von einem Afrikabesuch zurück, hatte mit der Temperaturumstellung zu tun“, erklärte Heimcoach Marko Krüger. Die Gastgeber bekamen vor allem den Hansa-Sturm Wolter/Gießel nicht in den Griff. Am Ende war der Wittstocker 5:1-Sieg vielleicht etwas zu hoch, aber verdient. Hansa zeigte sofort Offensivqualitäten, während Lindow doch arge Probleme hatte, ins Spiel zu finden. Die Gäste wirkten spritziger, gedanklich frischer. Einen Kopfballtreffer von Gießel (2.) gab der Schiri kurioserweise nicht, doch wenig später brachte Wolter (8.) nach einer Dannehl-Flanke den Gast in Front. Bei einer ähnlichen Aktion der Lindower durch Daniel Behnke (11.), sah man den Offensiv-Unterschied, Behnke schoss zu früh und ungenau. Wie es geht, zeigte Wolter, eine Verlängerung von Gießel, schoss er genau ins lange Eck (25.). Dann ließ auch Wolter mal eine klare Chance (30.) aus. Doch dafür köpfte Christian Bauch einen Dannehl-Freistoß wenig später zum 0:3 (34.) ein. Fast im Gegenzug entwischte Ronny Hellmann der auch nicht immer sicher wirkenden Gästeabwehr, seine Eingabe nutzte Jens Schmidt (37.) zum 1:3. Nach dem Wechsel hatte Lindow etwas mehr vom Spiel. Einen Freistoß von Martin Wiese (54.) parierte Hansa-Keeper Apitz toll. Ähnlich klasse entschärfte Heimtorwart Neumann einen Gießel-Schuss, doch der Ball fiel genau vor die Füße von Wolter und es hieß 1:4 (61.). Lindow erspielte sich gute Chancen durch Hellmann (64.), Wiese (70.) und Nico Adermann (71.). Das Tor erzielte aber Mathias Dannehl, per Distanzschuss traf er zum 1:5 (66.). Beide Teams hatten weitere Möglichkeiten, für Lindow gab der Schiri Tore von Hellmann (72.) und Adermann (78.) wegen Abseits nicht. Bei Kopfbällen von Gießel (80.) und Haak (86.) retteten Lindower auf der Linie. So hätte das Spiel auch 3:7 oder 4:8 enden können. |
| Roland Möller |
| TRAINERSTIMMEN ZUM SPIEL |
Marko Krüger, Lindower SV: Es war so ein Tag, wo man am liebsten im Bett bleiben sollte. Wir haben einfach nicht ins Spiel gefunden. Die Formkurve zeigte diesmal nach unten. Leider hat auch der Schiedsrichter seine Linie verloren und einige komische Entscheidungen getroffen, wie bei den zwei Abseitstoren. Zudem haben wir aber auch unsere Chancen nicht genutzt. Das Spiel sollten wir schnell abhaken. Am verdienten Sieg der Wittstocker gibt es nichts zu deuteln. Allerdings muss ich sagen, wie manche Wittstocker die letzten 20 Minuten auftraten, fand ich nicht in Ordnung. Im Storchenschritt zu rennen oder diese unnötigen Äußerungen, das Reklamieren. Wenn man 5:1 führt, muss man nicht noch den Gegner verarschen. |
Thomas Engel; Hansa Wittstock: Nach 35 Minuten haben wir sicher geführt, bis dahin auch gut gespielt. Dann schlichen sich Fehler ein. Lindow wurde besser. Nach der Pause hatten wir einige Probleme. Lindow hatte mehr vom Spiel, vergab seine Chancen aber kläglich. Am Ende siegten wir verdient, vielleicht ein Tor zu hoch. Geärgert hat mich, dass wir unsere Konterchancen nicht konsequent ausgespielt haben. Aber wichtig war der Dreier. |
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